Fünf Wolfswelpen im Kanton Schwyz nachgewiesen

Im Streifgebiet des Chöpfenbergrudels in Ausserschwyz sind auf Aufnahmen einer privaten Fotofalle fünf Wolfswelpen nachgewiesen worden. Nun sollen weitere Hinweise gesammelt werden, um die Anzahl der Jungtiere und das Streifgebiet des Rudels genauer zu bestimmen.

Im Kanton Schwyz wurden fünf Wolfswelpen nachgewiesen. Symbolbild: KI-generiert/ChatGPT

Text: J&N
Quelle: Amt für Wald und Natur, Kanton Schwyz

Neue Fotofallenaufnahmen liefern weitere Erkenntnisse zur Entwicklung des Chöpfenbergrudels in Ausserschwyz. Wie das Amt für Wald und Natur des Kantons Schwyz in einer Medienmitteilung informiert, konnten fünf Wolfswelpen nachgewiesen werden. Die laufenden Beobachtungen sollen nun zusätzliche Informationen über das Rudel liefern.

Fünf Welpen auf Fotofalle erfasst

Gemäss der Mitteilung gingen am Freitag, 31. Juli 2026, beim Amt für Wald und Natur Hinweise aus der Bevölkerung ein. Eine private Fotofalle habe fünf Wolfswelpen aufgenommen. Die Bilder seien von der Wildhut überprüft und als authentisch beurteilt worden.

Bereits am 29. Juni 2026 hatte der Kanton darüber informiert, dass im Streifgebiet des Chöpfenbergrudels drei Wolfswelpen nachgewiesen worden seien und damit erneut eine Reproduktion stattgefunden habe.

Weitere Abklärungen geplant

Die aktuellen Aufnahmen stammen laut Medienmitteilung aus einem Gebiet, in dem sich das Rudel derzeit überwiegend aufhalte. Mit der laufenden Überwachung wolle der Kanton weitere Erkenntnisse zur Anzahl der Jungwölfe, zum Streifgebiet sowie zum Verhalten des Rudels gewinnen, heisst es in der Mitteilung.

Diese Erkenntnisse bildeten eine wichtige Grundlage für ein Gesuch an das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zur proaktiven Bestandesregulierung. Wie die Verantwortlichen erklären, sei die Anzahl der in diesem Jahr geborenen Wolfswelpen ein wesentliches Kriterium für die Festlegung der Anzahl Tiere, die im Rahmen einer Regulierung entnommen werden könnten. Das entsprechende Gesuch werde innerhalb der Wolfsregion III (Zentralschweiz) beim BAFU eingereicht.

Das Amt für Wald und Natur ruft die Bevölkerung zudem dazu auf, Hinweise auf Wolfsbeobachtungen direkt den zuständigen Wildhütern oder der Polizei zu melden.

03.08.2026

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