Nutztierriss bei Einsiedeln

Oberhalb von Einsiedeln ist am 22. August eine Ziege gerissen worden. Die vorgefundenen Spuren deuten auf einen Wolfsangriff hin. DNA-Proben sollen nun klären, welches Tier für den Riss verantwortlich ist.

Im Gebiet Chatzenstrick oberhalb von Einsiedeln wurde am 22. August 2026 eine gerissene Ziege gefunden. Die Spuren deuten auf einen Wolfsangriff hin. Die DNA-Proben sollen zur weiteren Abklärung beitragen. Symbolbild: pexels.com

Text: J&N
Quelle: Kanton Schwyz

Am späten Abend des 22. August 2026 ging bei der Wildhut des Kantons Schwyz die Meldung über eine gerissene Ziege im Gebiet Chatzenstrick oberhalb von Einsiedeln ein. Die Meldung bestätigte sich vor Ort, wie der Kanton Schwyz in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Riss- und Verletzungsspuren sowie die Situation vor Ort deuteten auf einen Wolfsangriff hin. Zur weiteren Abklärung seien DNA-Proben gesichert und zur Analyse eingesandt worden, heisst es in der Mitteilung.

Herdenschutzmassnahmen nicht vollständig erfüllt

Im Auftrag der kantonalen Wildhut wurde der Herdenschutzalarm ausgelöst. Der zuständige Herdenschutzkoordinator stellte vor Ort jedoch fest, dass die vorgeschriebenen Herdenschutzmassnahmen nicht vollständig erfüllt waren. Damit sei derzeit davon auszugehen, dass die Voraussetzungen für die Anerkennung des betroffenen Tieres als anrechenbares Rissereignis nicht erfüllt sind, erklären die Verantwortlichen.

25.08.2026

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