Runder Tisch gegen zunehmende Wildschäden

Anfang Juli trafen sich in Känerkinden Vertreter von Landwirtschaft, Jagd, Behörden und Gemeinden, um über zunehmende Schäden durch Schwarzwild zu beraten. Die Beteiligten wollen den Austausch künftig regelmässig fortsetzen.

Vertreterinnen und Vertreter von Landwirtschaft, Jagd, Behörden und Gemeinden trafen sich Anfang Juli 2026 auf dem Schweinezuchtbetrieb von Lukas Zeller in Känerkinden zum Austausch über zunehmende Schwarzwildschäden. Bild: zVg

Text: J&N
Quelle: Kanton Basel Landschaft

Der Bauernverband beider Basel hat auf dem Schweinezuchtbetrieb von Lukas Zeller in Känerkinden einen runden Tisch zu den steigenden Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen organisiert. Im Beisein von Regierungsrat Thomi Jourdan kamen Anfang Juli 2026 nahezu sämtliche relevanten Akteure zusammen, die mit dem Thema Schwarzwildschäden konfrontiert sind.

Vertreten waren unter anderem der Bauernverband beider Basel, das Amt für Wald und Wild beider Basel, JagdBaselland, Gemeindevertreter, die Jägerschaft, das Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung sowie das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Ebenfalls dabei waren die Betriebsleiter Lukas Zeller und Beat Eglin.

Mehr Schäden und Aufwand für die Landwirtschaft

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die zunehmenden Schäden durch Wildschweine. Wie es in der Mitteilung heisst, stellen diese die Landwirtschaftsbetriebe in der Region vor wachsende Herausforderungen. Neben erheblichen Ernteverlusten durch Wildfrass steige auch der personelle und finanzielle Aufwand für den Schutz der Kulturen mit Elektrozäunen.

Die von Regierungsrat Thomi Jourdan und Marc Brodbeck, Präsident des Bauernverbandes, geleitete Diskussion habe die Bereitschaft aller Beteiligten bestätigt, betroffene Landwirtschaftsbetriebe zu unterstützen.

Regelmässiger Austausch geplant

Angesichts der grossen Schwarzwildpopulation im Baselbiet lasse sich die Herausforderung nicht mit einer einzelnen Sitzung lösen, erklären die Verantwortlichen. Die bisherige Zusammenarbeit soll deshalb mit einem regelmässigen Austausch intensiviert werden. Dadurch könnten Informationslücken geschlossen, Probleme frühzeitig erkannt und gemeinsame Massnahmen vereinbart werden.

Der runde Tisch soll künftig regelmässig stattfinden. Damit wollen die beteiligten Akteure die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Wildschäden weiterführen und koordinieren.

14.08.2026

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